Radiologie

Um die richtige Therapie Ihres Darmtumors zu planen, muss zunächst in einem so genannten „Staging“ das Ausmaß Ihres Darmtumors erfasst werden. Der Darmtumor muss genau lokalisiert sein, d.h. es muss festgestellt worden sein, ob ein die Muskulatur des Darmtumors überschreitendes Wachstum oder gegebenenfalls eine umgebende Ausdehnung mit Lymphknoten bereits vorhanden ist. Auch müssen Tumorabsiedelungen, typischerweise in der Leber und/oder in der Lunge, nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden.

Eine Sonderstellung nimmt der Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) ein, da dieser eine eigene lymphatische und nervale Versorgung aufweist. Beim Enddarmkrebs ist insbesondere auch der Abstand zum Anus und zur lymphogenen Scheidewand (mesorektale Faszie) entscheidend für die weitere Therapie.

Bei Dickdarmkrebs ist vor der chirurgische Therapie eine CT-Untersuchung des Thorax und Abdomens erforderlich. Bei Enddarmkrebs ist eine Becken-MRT-Untersuchung in Dünnschicht-Technik zur exakten Detektion des Tumorstadiums und eine CT-Untersuchung des Thorax und Abdomens zum Ausschluss von Organmetastasen oder Lymphknoten- absiedelungen notwendig.

Zur Beantwortung dieser entscheidenden Fragen stehen im Herzogin Elisabeth Hospital ein hochauflösender Computertomograph (CT) und ein Hochleistungs-Magnetresonanz- tomograph (MRT) zur Verfügung. Diese Geräte werden von unserem Kooperations- partner MVZ Zentrum für diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin Braunschweig GmbH betrieben. Sie bieten die entsprechende Qualität, die diagnostisch entscheidenden Fragen zur weiteren Therapieplanung optimal zu beantworten.


Kontakt:

Dr. med. Verena Scholz
MVZ Zentrum für diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin Braunschweig GmbH
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